Schimmel als Gesundheitsrisiko

Die Mykotoxine der Schimmelpilze können bei einer andauernden Exponierung bei Mensch und Tier unterschiedliche körperliche Reaktionen hervorrufen. Besonders gefährdet sind immun geschwächte Menschen. „Die im Schimmel enthaltenen Aflatoxine und Mykotoxine sind extrem krebserregend“, so der amerikanische Fünffacharzt Dr. Dwight McKee. Aufgrund dieses Risikos muss ein Schimmelbefall unbedingt von einem Experten untersucht und danach fachgerecht und dauerhaft entfernt werden.

Mykotoxine können folgende körperlichen Beschwerden verursachen:

  • Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege
  • Bronchitis
  • Atemnot
  • Husten
  • Fieber
  • Reizerscheinungen der Augen
  • Reizungen der Haut (Neurodermitis)
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • chronischer Erschöpfungszustand
  • Konzentrationsstörungen
  • Muskelschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Allergien

Bestimmte Schimmelpilze, wie z.B. Stachybotrysatra, Aspergillus, Penicillium, Trichoderma, Paecilomyces können sehr potente Giftstoffe produzieren. Diese sind hauptsächlich in den Sporen enthalten und können unter bestimmten Umweltbedingungen leicht luftgängig werden.

Auflistung von Krankheitserscheinungen, verursacht durch Schimmelpilze:

  • chronische Entzündung der Lungenbläschen mit allergischen Reaktionen (Exogene allergische Alveolitis)
  • Infektion des Atemtraktes durch Aspergillus-Arten mit allergischen Symptomen (Allergische bronchopumonare Aspergillose)
  • Infektion mit Histoplasma capsulatum (Histoplasmose)
  • kugeliges Myzelwachstum in einer Körperhöhlung z.B. Nasennebenhöhlen (Aspergillom)
  • Vergiftung durch Mykotoxine (Mykotoxikosen)
  • Infektion eines Gewebes durch Aspergillus-Arten (Invasive Aspergillose)
  • Blasige, eitrige Schimmelpilzinfektion des Unterhautgewebes (Myzetom)
  • Infektion mit Candida-Hefen (Candidiasis)
  • Infektion mit Zygomyzeten (Zygomykosen)
  • Infektion/Entzündung der Bindehaut des Auges (Konjunktivitis)
  • Infektion/Entzündung der Netzhaut (Endophthalmitis)
  • Nagelmykose (Onychomykose)
  • Hautmykose (Dermatomykose)
  • Ohrmykose (Otomykose oder Otitits extrena)
  • Mykose des Unterhautgewebes (Subkutane Mykose)
  • Mykosen durch Schwärzepilze mit Knotenbildung im Unterhautgewebe (Chromoblastomykose)
  • Mykosen durch braun pigmentierte Schimmelpilzhyphen (Phaeohyphomykose)
  • Mykose durch Blastomyces dermatitidis (Blastomykose)
  • Mykosen, bei Patienten mit Immunschwäche (Opportunistische Mykosen)
  • Infektion der Nasen- und Stirnhöhlen (Sinusitis)
  • Infektion mit Sporothrix schenkii (Sporotrichose)
  • gebäudebezogene Störung des Allgemeinwohlbefindens („Sick Building Syndrome“)

Zusätzlich empfehlen wir Ihnen, Ihr Immunsystem mit entsprechender ausgewogener Ernährung, regelmässiger Bewegung und natürlichen Mikronährstoffen zu stärken. Gerne geben wir Ihnen hierfür eine unverbindliche Empfehlung für qualitativ hochwertige und natürliche Produkte ab.

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